SmartExtrusion

Forschungstitel:
Sicherung von Qualitätskriterien bei der Herstellung von Kunststoffbahnen im Extrusions- und Umkehrbeschichtungsverfahren

Arbeitsgruppe: Abfüll- und Verpackungsprozesse

Forschungsstelle und wissenschaftliche Betreuung:

  1. Forschungsinstitut für Leder und Kunststoffbahnen (FILK), Matthias Langer
  2. Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung Dresden, Roland Kiese

IGF-Vorhaben: 19264 BR
Finanzierung: BMWi
Laufzeit: 2017 – 2019

Bahnförmige Materialien aus Kunststoffen und Kunststoff-Verbunden finden breite Anwendung, z. B. in den Bereichen Verpackung, Bürobedarf, Bau, Automobil- und Möbelindustrie, Bekleidungsindustrie und Medizintechnik. 2013 wurde in Deutschland im Kunststofffolien und Kunststoffplatten verarbeitenden Gewerbe, mit ca. 47.000 Beschäftigten ein Umsatz von 12,9 Mrd. Euro erwirtschaftet (ca. 68% KMU). Der europäische Markt an hochwertigen Mehr-schicht-Kunststoffbahnen beträgt ca. 200 Mio m²/a. Die Qualität der Materialbahnen wird dabei wesentlich von den Bedingungen im Herstellungs- und Weiterverarbeitungsprozess bestimmt. Durch eine oft nur stichprobenartige, manuelle Qualitätsprüfung entstehen wirtschaftliche Schäden und Reputationsverluste bei den Herstellern.
Ein vielversprechendes Messsystem zur Inline-Erfassung von Qualitätsparametern ist der optical-Web-Tension-Profile-Scanner (oWTP-Scanner). Ziel des Projekts ist es, den Scan-Prozess für die Qualitätskontrolle von Inline-Produkten im Extrusions- und Umkehrbeschichtungsverfahren zu nutzen.
Ziel ist die Identifizierung, Quantifizierung und Wichtung der qualitätsbeeinflussenden Parameter mittels zuverlässiger Prozessmesswerte sowie die Erarbeitung der Grundlagen für eine planlageoptimierte Flachfolienextrusion, eine der Produktqualität dienlichen Lagerung der Kunststoffbahnen sowie eine unter wirtschaftlichen und Qualitäts-Aspekten optimalen Wiederverwendungsquote von Umkehrpapieren.

Das hier vorgestellte IGF-Vorhaben wird über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

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