Forschung Projektdatenbank Erhalt der Lebensmittelqualität Individualisierte Bewertung des Fleischverderbs

Individualisierte Bewertung des Fleischverderbs

Forschungstitel:
Entwicklung einer zerstörungsfreien optischen Detektionsmethode für die individualisierte Bewertung des Fleischverderbs in Schutzgasverpackungen mit CO2 und Sauerstoff

Arbeitsgruppe: Erhalt der Lebensmittelqualität

Forschungsstelle und wissenschaftliche Betreuung:

  1. Technische Universität München, Lehrstuhl für Lebensmittelverpackungen, Prof. Dr. Dr. Langowski
  2. Technische Universität München, Lehrstuhl für technische Mikrobiologie, Rudi Vogel

IGF-Vorhaben: 19993 N
Finanzierung: BMWi
Laufzeit: 2018 – 2021

Das Verpacken von Frischfleisch unter modifizierter Atmosphäre (MAP) ist ein weit verbreitetes Verfahren um das Mindesthaltbarkeitsdatum zu verlängern und das Produkt für den Konsumenten attraktiv zu präsentieren.
Hierbei dient hauptsächlich Kohlenstoffdioxid als hemmendes Gas und reduziert das Wachstum von strikt aerober Mikrobiota. Rotes Fleisch (z.B. Rindfleisch) wird unter einer CO2/O2 Atmosphäre mit hohem Sauerstoffgehalt verpackt um die rote Farbe zu bewahren. Auch weißes Fleisch (z.B. Geflügel) wird häufig unter einer Sauerstoff-Atmosphäre verpackt. Zum Zeitpunkt sinnfälligen und wahrnehmbaren Verderbs findet eine gleichzeitige Veränderung der Atmosphäre sowie der Mikrobiota-Zusammesetzung statt.
Dieser Zusammenhang wird in diesem Projekt genutzt, um einen Sauerstoff Sensor zu entwickeln, der eine individualisierte Bewertung des Mindesthaltbarkeitdatums von MAP Frischfleisch ermöglicht. Diese soll dazu führen, dass der vermeidbare Anteil an weggeworfenem und verdorbenem Fleisch reduziert wird

Sitzungsunterlagen

Das hier vorgestellte IGF-Vorhaben der Forschungsvereinigung Industrievereinigung für Lebensmitteltechnologie und Verpackung e.V. (IVLV e.V.) wird über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.